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www.mittemuseum.de

"Was die Berliner Stadttore erzählen" im Mitte Museum | Berliner Jugendprojekt zum Tag des offenen Denkmals

Akteur

Mitte Museum – Regionalgeschichtliches Museum für Mitte Tiergarten Wedding in Kooperation mit Denk mal an Berlin e.V.

Aktion

Ausstellung, Darstellendes Spiel, Performance, Film, Projektwoche, Studientage

Schüler der Gustav-Falke-Grundschule laden zur Präsentation ihres Projekts ein. Die Viert- und Sechsklässler erforschten die Geschichte der Berliner Stadttore. Als Baumeister gestalteten sie die Tore nach, sowie einen Stadtplan mit dem Verlauf der alten Stadtmauern. Ein repräsentatives Haupttor bildet die Kulisse für das rege Treiben an den Stadttoren. Die jungen Darsteller erzählen in kurzen Szenen wissenswerte Reglements und merkwürdige Begebenheiten aus vergangenen Tagen.
Eine Kooperation von Denkmal an Berlin e.V., der Theaterpädagogin Sofija Popov-Schloßer und dem Mitte Museum.

Die Stadttore sind Ausdruck des Wandels und der Bewegung, betrachtet man ihre Architektur und die teilweise Veränderung ihrer Standorte bzw. ihren Abbruch im Laufe der Stadtgeschichte. Mit dem Wachsen der Stadt und ihrer Stadtmauern war ihre Anzahl um 1850 auf beinahe 20 angewachsen - wenige Jahre vor ihrem Abriss. Sie waren die Nadelöhre der mittelalterlichen Stadtmauer, der Festungsanlage seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der Akzisemauer, deren Bau in den 1730er Jahren begonnen wurde. Jeder musste sie passieren, wollte er die Stadt besuchen oder verlassen. Sie dienten als Zollstationen, alle Waren fanden über sie den Weg in die Stadt und wurden hier verzollt. Die Tore bildeten Knotenpunkte des Verkehrs. Fußgänger, Reiter, Karren, Pferdekutschen und andere Vehikel drängten durch sie hindurch. Auch ihr Verschwinden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist ein Zeichen von Bewegung und Wandel. Die Akzisemauer und damit die Tore entsprachen nicht mehr den Ansprüchen der wachsenden Großstadt. Nachdem sie ihre Funktion verloren hatten, mussten sie Neubauten weichen und dem Ausbau einer verbesserten Infrastruktur wie breitere Straßen, die der Verkehr nun erforderte.

Das Gebäude des Mitte Museums wurde 1864–66 als 32. Gemeindeschule nach einem Entwurf von Stadtbaurat Adolf Gerstenberg und Baumeister Petersen errichtet und zählt zu den ältesten noch erhaltenen Schulgebäuden Berlins. Der für den spätklassizistischen Stil der Berliner Bauakademie typische Bau wird seit 1987 museal genutzt.

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PRÄSENTATION zum ABSCHLUSSTAG NETZWERKKAMPAGNE bauTraum
am TAG DES OFFENEN DENKMALS:


Sonntag 12.09.2010
Aufführung und Präsentation "Was die Berliner Stadttore erzählen"
Kinder stellen szenisch das Leben und Treiben an den Stadttoren dar und präsentieren selbst gebaute Modelle.
11.00 Uhr
und
Sammelbildchen-Fotostudio: Jeder ein Star – mit eigenem Sammel-Sticker. Jürgen Hanuss (Projektleiter) und Team
10.00 - 17.00 Uhr
im Mitte Museum, Pankstr. 47, 13357 Berlin Mitte / Wedding (U-Bhf. Pankstraße / U/S-Bhf. Gesundbrunnen / Bus M27

Sonntag, 12.09.2010
Präsentation und Ausstellung des Jugendprojektes "Was die Berliner Stadttore erzählen" im Rahmen des Berliner
18.00 Uhr (Beginn Denkmalsalon)
im Berliner Rathaus

Zeit

12.09.2010
Dieser Akteur nimmt an der Abschlussveranstaltung teil.

Ort

Mitte Museum – Schulgebäude der ehem. 32. Gemeindeschule
Pankstraße 47
13357 Berlin Mitte / Wedding

Altersgruppe

altersübergreifend

Kontakt

Mitte Museum

Link www.mittemuseum.de/5-0-veranstaltungen.html


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